Palmzucker
Wildpalmen und traditionelles Handwerk

Kostbare Gewinnung

Palmzucker ist eine Rarität aus dem Nektar verschiedener Palmenarten, die vornehmlich in Südostasien, Indien, Sri Lanka, Pakistan, Afrika, Südamerika und der Karibik wachsen. Bei Kokospalmen bspw. wird der Nektar reifer Blüten geerntet und weiterverarbeitet. Bei der kanarischen Dattelpalme auf La Gomera spricht man dagegen von „Palmhonig“. Der zuckerhaltige Saft wird aus den frisch austreibenden Palmwedeln gewonnen. Dieser wird aber anschließend nicht zu Palmzucker weiterverarbeitet. Bereits seit dem 16. Jahrhundert ist diese Art der Zuckergewinnung bekannt. Alle aus Palmen gewonnen Zucker werden als Palmzucker bezeichnet. spezifisch wird die Bezeichnung erst, wenn man die jeweilige Palmenart kennt, aus der der Zucker gewonnen wurde, wie z.B. im Falle des Kokosblütenzuckers.

„Der Fokus unserer Lieferanten liegt dabei auf einer langlebigen und nachhaltigen Arbeit mit Mensch und Natur. Der Kokosblütenzucker stammt von Wildpalmen oder von Palmenplantagen. Das traditionelle Handwerk der Bauernkooperativen wird im Vergleich mit den lokalen Verhältnissen überdurchschnittlich bezahlt.“

Christoph Kind

Geschäftsführer, Zuckerhandelsunion GmbH & Co. KG

Traditionelle Handarbeit

Kokosblütenzucker ist eine kostbare indonesische und indische Zuckerspezialität. Anders als bei raffinierten Zuckern können diese pflanzlichen Zucker nur durch aufwendige und sehr zeitintensive Handarbeit hergestellt werden. Jede Wildpalme hat 2-3 riesige Blütenstände, die voller Kokosblütennektar sind. Zur Ernte dieses kostbaren Nektars werden die Blüten leicht angeritzt und der ausfließende Nektar in Bambusgefäßen aufgefangen. Der frische Nektar ist sehr anfällig und gärt schnell, daher wird er rasch weiterverarbeitet. Durch das Aufkochen und Reduzieren entstehen die charakteristischen Aromen nach Karamell und Malz. Bevor der Nektar erkaltet und hart wird, muss er zerkleinert und mehrfach gesiebt werden. Das Ergebnis ist ein zart schmelzendes goldenes Pulver mit unverkennbarem Geschmack.


Kokosblütenzucker
Kokusblütenzucker
wenig süß
Süßegrad

Natürlich gesund

Kokosblütenzucker ist ein Zuckeraustauschstoff, der aufgrund seines niedrigen glykämischen Indexes (ca. 32) auch problemlos von Diabetikern verzehrt werden kann. Darüber hinaus beinhaltet er eine Vielzahl von Mineralstoffen, Antioxidantien und Vitaminen und ist somit eine besonders gesunde Alternative zum herkömmlichen Zucker.

Palmzucker

Ein in traditioneller Handarbeit gewonnener Gewürzzucker ist Palmzucker. So zeichnet sich Palmzucker durch eine geschmackliche Sinfonie aus Karamell, Malz und Vanille aus.

Aromatische Alternative

Palmzucker ist eine aromatische Alternative zum herkömmlichen Zucker. Die außergewöhnliche und wertvolle Zuckersorte überzeugt mit einer dezenten Süße.

Palmzucker hat je nach Herkunftsland und Kochdauer eine deutliche Karamell- und Malznote. Sofern er nicht in Öfen getrocknet wurde, besitzt er eine hohe Restfeuchtigkeit und hat dadurch sehr gute Schmelzeigenschaften. Bei der Karamellisierung ist darauf zu achten, dass sein Schmelz-Karamell und Rauchpunkt zwischen 120 und 170 Grad liegen, was gemessen an Raffinadezucker sehr niedrig ist.


Die süße Würze

Feinste Geschmacksnote

Kokosblütenzucker hat eine feine Geschmacksnote von Karamell und Malz. Er kann wie herkömmlicher Rohrzucker verwendet werden und passt hervorragend zu Süßspeisen wie Torten, Pfannkuchen, heißen Getränken und Cocktails.

Süßes und Herzhaftes

Aufgrund seiner vielseitigen Aromen wird er nicht nur in der klassischen süßen Küche im Patisserie-Bereich verwendet, sondern erfreut sich als Gewürz in Kombination mit Meersalz, Koriander, Chili und Ingwer zunehmender Beliebtheit in Soßen, Marinaden und Dressings.

Vegane Küche

Für die vegane Küche und als Rawfood ist Kokosblütenzucker bestens geeignet, da er schonend über dem Feuer gekocht wird. Er ist besonders reich an Vitaminen und Mineralien.


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Jan Brüning

Jan Brüning

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